Black Desert Online

Black Desert Online verkaufte sich mehr als 400.000 Mal

Das MMORPG Black Desert Online hat sich im ersten Monat nach Release mehr als 400.000 Mal verkauft.

Die Zahlen gab Publisher Daum Games bekannt und sie gelten für die verkauften Exemplare des MMORPGs Black Desert Online in Europa und Nordamerika.

„Unter Berücksichtigung des stetigen Aufwärtstrends erwarte ich den Verkauf von über einer Million Einheiten in diesem Jahr. Besonders beeindruckend ist dabei, dass diese Zahlen die des heimischen Markts deutlich übersteigen“, sagte Min Kim, CEO von Daum Games Europe in einem Interview.

Daum Games gibt an, dass man der Ansicht ist, den Erfolg dem Premium-Geschäftsmodell zu verdanken. Wer sich das MMORPG kauft, der erhält Zugriff auf alle Spielinhalte und alle kommenden Content-Updates. Und davon sind bereits einige geplant, denn man möchte den Stand der koreanischen Version schon in Kürze erreichen. Dort nutzt das MMO übrigens ein Free2Play-Modell.

Black Desert Online verfügt außerdem über einen optionalen Item-Shop, in dem Spieler gegen echtes Geld Gegenstände kaufen können, die jedoch für den Fortschritt im Spiel nicht zwingend nötig sind. Hierzu erklärt Min Kim: „Ein Spiel mit einem Buy-to-Play-Geschäftsmodell hat üblicherweise deutlich niedrigere Conversion Rates für kostenpflichtige Ingame-Gegenstände oder Services als Free-to-Play-Spiele. Aber Black Desert Online verzeichnet eine weitaus höhere Rate als die in Free-to-Play-Spielen durchschnittlichen 11 Prozent.“ Aktuell liegt die Anzahl der gleichzeitig eingeloggten Spieler bei rund 100.000 Usern.

Der Erfolg von Black Desert Online zeigt, dass MMORPGs mit dem richtigen Geschäftsmodell bei den Spielern ankommen können, auch wenn man dem Genre immer wieder nachsagt, im Sterben zu liegen. Black Desert Online beweist das Gegenteil. MMORPGs erreichen auch heute noch ihre Zielgruppe und können mit dem richtigen Konzept auch überzeugen und begeistern. Hoffen wir, dass dieser Erfolg anhält.

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