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Black Desert Online: Neues Item provoziert Pay-to-Win-Vorwürfe

Vor zwei Tagen hat das Online-Rollenspiel Black Desert Online des südkoreanischen Entwicklers Pearl Abyss ein neues Update erhalten. Die Aktualisierung hat unter anderem dem Shop des MMOs einen frischen Gegenstand hinzugefügt, der nun für viel Aufregung in der Community sorgt.

 

Das sogenannte „Value Package“ ist ein Item, das euch für einen Zeitraum von 30 Tagen einige Vorteile einbringt. Es ist also nur für etwas mehr als vier Wochen nutzbar, danach müsstet ihr ein neues Exemplar kaufen – mit echtem Geld natürlich. Im Prinzip ist das Ganze also nicht großartig etwas anderes als die Abo-Modelle von Free-to-Play-Spielen, bei denen ihr für einen monatlichen Betrag Komfortfunktionen erhaltet.

Die Features des „Value Packages“ erinnern auch sehr an klassische Boni, die es in kostenlos spielbaren Titeln für kleine Geldbeträge gibt. Wer sich das Item in Black Desert Online kauft, erhält zum Beispiel mehr Platz im Inventar sowie zusätzliche Erfahrungspunkte für abgeschlossene Quests oder besiegte Monster. Was dann noch dazu kommt, ist ein erheblicher wirtschaftlicher Vorteil gegenüber anderen Spielern: Mit dem „Value Package“ zahlt ihr 30 Prozent weniger Steuern, wenn ihr Items im Auktionshaus verkauft. Ihr macht also spürbar mehr Gewinn als Leute, die sich das Vorteilspaket nicht gekauft haben.

Im offiziellen Forum gehen die Reaktionen auf den Verkaufsstart dieses Gegenstands größtenteils in die gleiche Richtung: Direkt im ersten Kommentar heißt es einfach nur: „Pay-to-Win, danke“. Diesen so negativ besetzten Begriff haben noch mehr Nutzer des Forums verwendet. Das „Value Package“ ist vor allem deshalb so kritisch zu betrachten, weil Black Desert Online kein Free-to-Play-Titel ist. Ihr müsst euch das MMORPG kaufen, um es spielen zu können. Pay-to-Win-Methoden sind schon bei den Gratisspielen verhasst. Bei einem Verkaufstitel ist das noch ein Stück weit ärgerlicher. Wir sind gespannt, ob Pearl Abyss das „Value Package“ in Black Desert Online beibehalten oder am Ende doch einknicken und es entfernen wird, sollte sich ein richtiger „Shitstorm“ rund um das Thema entwickeln.

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